In der Tradition dänischer Studentenwohnheime spielt die Gemeinschaft eine zentrale Rolle. Dies drückt sich zeichenhaft im kreisförmigen Grundriss des Tietgen-Wohnheims aus. In direkter Nachbarschaft zur Universität gelegen, steht das Gebäude mit seiner zylindrischen Form im Kontrast zur strengen Baustruktur von Ørestad-Nord, einem kürzlich entstandenen, von Kanälen durchflossenen Stadtteil. Unterschiedliche Zimmertiefen in wechselndem Takt verleihen der äußeren Gebäudeoberfläche einen kristallinen Ausdruck.